Rebsorten:
65% Garnacha Tinta, 35% Carinena
Beschreibung:
Farbe: tiefdunkles Kirsch- bis Brombeerrot mit purpurnen Glanzlichtern Duft: dezentes fruchtig-würziges Bouquet von süß gereiften dunklen Beeren, Schwarzkirschen, feiner Kräuterwürze und warmen Holznoten Geschmack: am Gaumen kräftig, sanft und vollmundig mit gutem Tanningerüst, weich ummantelt von süßer Waldbeerfrucht (Brombeeren, Erdbeeren) und den feinen Röstaromen der Eiche, saftig, reif und kraftvoll mit guter Länge
Serviervorschlag:
zu gegrilltem oder kurz gebratenem Fleisch, Tapas, Wurst und Schinken, Paella, Risotto mit Pilzen, pikanten Nudelgerichten oder gereiftem Hartkäse genießen Sie Sangre de Toro im Sommer gern auch etwas kühler bei 15 °C
Serviertemperatur:
16°C
Analysewerte:
Alkoholgehalt:13.50 %
Restzucker:3.20 g/l
Säure:4.50 g/l
optimal trinkreif:
jetzt
Herstellung:
Die Trauben für Sangre de Toro werden ab dem 10. (Garnacha Tinta) und 14. September (Mazuelo) gelesen, sofort in die Kellerei gebracht und hier zunächst kalt eingemaischt, um den Beerenhäuten ein Maximum der dunklen Farbpigmente und erste duftige Aromen zu entziehen. Die Trauben werden dann bei kontrollierten Temperaturen (28 bis 30 °C) in etwa sieben Tagen im Edelstahltank vergoren, die Weine nach abgeschlossener alkoholischer Gärung und einer Gesamtmaischezeit von nun rund zwei Wochen vorsichtig abgezogen, sechs Monate in Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche zur Reife gelegt und ab Januar auf die Flaschen gefüllt.
Boden:
überwiegend nährstoffarme Kalk- und Lehmböden
Weinnotiz:
Im Jahr 1954 hatte Miguel Torres Sen. den heute weltberühmten Sangre de Toro geschaffen: als einen charakteristischen Botschafter seiner Heimat, gekeltert aus den spanischen Rebsorten Garnacha Tinta und Mazuelo (Cariñena), die ihm die unverkennbare würzige Frucht und die zugleich weiche und kräftige Fülle am Gaumen verleihen. Sein Name (dt. Blut des Stiers) ist inspiriert von Weingott Bacchus, den die Römer auch Sohn des Stieres" genannt haben sollen.
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