Rebenart:
Riesling
Lage:
Im Güterverzeichnis von Kloster Tiefenthal, das Kloster Eberbach unterstand, wird erstmals Güterbesitz im frühen 13. Jhd. im Rauenthaler Berg belegt. Von 1900 stammen Urkunden, nach denen der Baiken für 1,12 Mio. Goldmark von der Preußischen Regierung erworben wurde. Der Name Baiken kommt von „Biegen“,die Lage liegt in einer Beuge. Der steile Südhang erfährt durch seine bis zu 60%ige Steigung eine optimale Sonneneinstrahlung, wodurch er sich leicht erwärmt. Mittel- bis tiefgründige – steinige, meist kalkfreie, Böden setzen sich aus Schieferverwitterung, Phylliten, Quarziten und Lößlehm zusammen.
Beschreibung:
Recht helles Auge mit transparenten Reflexen, Nase deutliche Schiefermineralik, gelugenes Bukett von etwas Maracuja und Äpfeln. Ein eher ungewöhnlicher Rheingauer mit Character! Der Baiken ist bekannt Ecken und Kanten zu zeigen, gern tanzt er mal etwas aus der Reihe.
Bereits 1498 war es üblich, besondere Weine aus den wertvollsten Weinbergslagen als "crescentia" zu bezeichnen und ihre Herkunft besonders hervorzuheben. Aus dem Begriff "crescentia" leitet sich übrigens die heutige Bezeichnung "Kabinett" ab. Wer hat´s erfunden? Die Zisterzienser aus dem Rheingau!
Analysewerte:
Restsüße: 4,9 g/l
Weinsäure: 7,2 g/l*
Alkohol: 11.5%
Servierempfehlung:
Pasta, gedünsteter Fisch
Serviertemperatur:
8-10°C
Lagerfähig (mind.):
5 Jahre
Weinnotiz:
220 ha wertvollster Weinbergsbesitz bildet das Fundament des über 900 Jahre währenden Erbes der Zisterzienser von Kloster Eberbach. Auf der Strecke von mehr als 100km von der Hessischen Bergstrasse bis nach Assmannshausen liegt dabei der Boden für den Facettenreichtum unserer Weine: unterschiedlichste Terroirs. Schonenster Ausbau der Weine in unseren Kellern der Domänen in Bensheim, am Steinberg und in Assmannshausen lassen schließlich aus den Trauben individuelle, charakterstarke Weine werden.
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