Rebenart:
Riesling
Lage:
Diese Hölle stammt nicht von „Himmel und Hölle“, sondern bezeichnet im altdeutschen einen „Steilen Berg“ – Halde. Die Lage befindet sich als schmales Rebband am Main entlang . Die Reben in der Hölle genießen aufgrund der gespeicherten Wärme des Maines und der Lichtreflexionen einen besonderen Standort. Die schweren Tonböden können diese Wärme der Sonnenstrahlen, ebenso wie das Wasser gut speichern, sodass die Trauben bis weit in den Herbst hinein mit allem, was sie für eine außerordentliche Reife benötigen, versorgt sind. Weine aus der Hölle zeichnen sich durch Kraft, Dichte und Mineralität aus. Sie brauchen Zeit zur Entwicklung und ihr kraftvoller Stil besteht auch nach vielen Jahren noch.
Beschreibung:
Blass bronzefarben mit grünen Reflexen, Nase Kräutrig bei leichten Honig- und Hollundernoten.Gaumen Honignoten und etwas Quitte, bei animierender, leichter Säure und feinherben Nachhall.
Bereits 1498 war es üblich, charaktervolle Weine aus den wertvollsten Weinbergslagen als "crescentia" zu bezeichnen und ihre Herkunft besonders hervorzuheben. Aus dem Begriff "crescentia" leitet sich übrigens die heutige Bezeichnung "Kabinett" ab. Wer hat´s erfunden? Die Zisterzienser aus dem Rheingau!
Analysewerte:
Restsüße: 17,4 g/l
Weinsäure: 8,3 g/l*
Alkohol: 11.5%
Servierempfehlung:
Asiatische Küche, Blätterteigpasteten, Pasta, helles Fleisch
Serviertemperatur:
8-10°C
Lagerfähig (mind.):
5 Jahre
Weinnotiz:
220 ha wertvollster Weinbergsbesitz bildet das Fundament des über 900 Jahre währenden Erbes der Zisterzienser von Kloster Eberbach. Auf der Strecke von mehr als 100km von der Hessischen Bergstrasse bis nach Assmannshausen liegt dabei der Boden für den Facettenreichtum unserer Weine: unterschiedlichste Terroirs. Schonenster Ausbau der Weine in unseren Kellern der Domänen in Bensheim, am Steinberg und in Assmannshausen lassen schließlich aus den Trauben individuelle, charakterstarke Weine werden.
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